der Grauer & Mulaev GbR („Law-Designs") — Stand: Juli 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Grauer & Mulaev GbR, Eckernförde (nachfolgend „Agentur"), und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Kunde") über Leistungen in den Bereichen Webdesign, Konzeption, Gestaltung, technische Umsetzung, Suchmaschinenoptimierung sowie Betreuung und Wartung von Websites.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Agentur ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website der Agentur stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Anfrage.
(2) Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein individuelles Angebot der Agentur in Textform (z. B. per E-Mail) annimmt oder die Agentur eine Beauftragung des Kunden in Textform bestätigt.
(1) Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Grundlage ist das gemeinsam abgestimmte Konzept (Struktur, Design-Richtung, Inhalte).
(2) Im Rahmen der Feinschliff-Phase vor dem Livegang sind Anpassungen am abgestimmten Konzept enthalten. Wesentliche Änderungen des Projektumfangs nach Konzeptfreigabe (z. B. zusätzliche Seiten, neue Funktionen) können gesondert angeboten und vergütet werden.
(3) Laufende Betreuung und Wartung nach dem Livegang ist eine eigenständige Leistung und wird gesondert vereinbart. Sie ist monatlich kündbar, soweit im Angebot nichts anderes geregelt ist.
(1) Der Kunde stellt der Agentur alle für die Umsetzung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung, soweit deren Erstellung nicht beauftragt wurde.
(2) Der Kunde sichert zu, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind oder er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt. Er stellt die Agentur insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
(3) Verzögert sich das Projekt durch fehlende Mitwirkung des Kunden, verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen.
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot. Sie bemisst sich nach Aufwand und Umfang des Projekts.
(2) Gemäß § 19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben und ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung).
(3) Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar. Die Agentur ist berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen zu vereinbaren.
(1) Die Agentur stellt dem Kunden die fertige Website vor dem Livegang zur Abnahme bereit. Der Kunde prüft die Leistung innerhalb von 14 Tagen und erklärt die Abnahme oder benennt konkrete Mängel.
(2) Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Kunde innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel benennt oder die Website produktiv nutzt (insbesondere durch Freigabe des Livegangs).
(1) Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung räumt die Agentur dem Kunden das zeitlich und räumlich unbeschränkte, einfache Nutzungsrecht an den für ihn erstellten Arbeitsergebnissen für den vertraglich vorgesehenen Zweck ein.
(2) Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben sämtliche Rechte bei der Agentur.
(3) Von der Agentur eingesetzte offene Standardkomponenten (z. B. Open-Source-Bibliotheken, Schriften) unterliegen den jeweiligen Lizenzen.
Die Agentur darf den Kunden nach Livegang unter Nennung von Name/Logo und mit Abbildungen der Website als Referenz auf ihrer eigenen Website und in eigenen Präsentationen anführen. Der Kunde kann dieser Nennung jederzeit in Textform widersprechen.
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte nach Maßgabe der folgenden Absätze.
(2) Der Kunde zeigt Mängel unverzüglich in Textform an und beschreibt sie so konkret wie möglich. Die Agentur leistet zunächst Nacherfüllung (Nachbesserung).
(3) Keine Mängel sind insbesondere Beeinträchtigungen, die auf nachträgliche Änderungen durch den Kunden oder Dritte, auf fehlerhafte Bedienung oder auf Umgebungen zurückgehen, die nicht dem vereinbarten Stand entsprechen (z. B. veraltete Browser).
(1) Die Agentur haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Agentur nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf — der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(4) Für die rechtliche Zulässigkeit der vom Kunden bereitgestellten oder freigegebenen Inhalte (z. B. berufsrechtliche Vorgaben, Impressums- und Datenschutzpflichten des Kunden) ist der Kunde verantwortlich; die Agentur schuldet keine Rechtsberatung.
Hosting, Domains und vergleichbare Leistungen Dritter (z. B. Formular-Dienste) werden — soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart — im Namen und auf Rechnung des Kunden beauftragt. Es gelten insoweit die Bedingungen des jeweiligen Anbieters.
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich und nutzen sie ausschließlich zur Vertragsdurchführung.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz der Agentur.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.